Geschichte

 Die Anfänge

Im Jahre 1923 wurde in Baustetten unter dem Namen DJK (Deutsche Jugendkraft) mit dem Leiter Max Beck, der Sportverein in Baustetten gegründet. Die ersten Spiele wurden auf dem Grundstück ausgetragen, auf dem sich heute das Geschäft Elektro Becker befindet. Zehn Jahre später wurde aus politischen Gründen der DJK aufgelöst und der Verein als SV Baustetten weitergeführt.

                                                                         

Schon zu dieser Zeit konnten die Fußballer sportliche Erfolge erringen und wurden beim 1934, vom Nachbarn Olympia Laupheim veranstaltetem Pokalturnier, Pokalsieger. Während der Kriegsjahre 1939–1945 konnte das Spielgeschehen nicht aufrechterhalten werden und erst im Juni 1946 begann man unter der Führung von Paul Scheffold wieder mit dem Fußball.

 

Nach dem Weltkrieg

Anfang der 50ziger Jahre wurde erstmals die Meisterschaft in der Kreisklasse geholt, man verzichtete jedoch auf den Aufstieg. Danach folgten sportlich wechselvolle Jahre. Drei mal hintereinander gelang der Aufstieg in die zweite Amateurliga, jeweils verbunden mit dem sofortigen Abstieg. 1967 war das heutige Sportfeld an der Schule fertig, 1969 folgte der sportliche Tiefpunkt, der Abstieg in die B–Klasse.

                                                                           

 

Die goldenen Siebziger

Eine neue Spielergeneration unter Trainer Karl Kühner und Jugendleiter Georg Kühner läuteten die 70er Jahre, das bis heute erfolgreichste Jahrzehnt der Baustetter Sportgeschichte ein: 71 Aufstieg in die A – Klasse, 74 Rückkehr in die 2. Amateurliga und 78 der Meistertitel, verbunden mit dem Aufstieg in die damals neu gegründete Verbandsliga Württemberg, unter Trainer Rolf Koch. Nach nur einer Saison kehrte man in die Landesliga zurück und 3 Jahre später von dort in die Bezirksliga, wo die Mannschaft sich die weitaus überwiegende Zeit behauptete.

  

                                                                             

1979 konnte die Sportanlage „Untere Wiesen“ eingeweiht werden, 1982 das Vereinsheim, das ursprünglich nur als Kassenhäuschen geplant war. 1984 gelang dem SV Baustetten nochmals ein für lange Zeit letzter Höhepunkt mit dem Gewinn des Bezirkspokals Riß.

   

 

Viele Jahre in der Heimat Bezirksliga

Nach 15 Jahren als sportliche Größe in der Bezirksliga und einigen knapp verpassten Aufstiegschancen folgte 1999 ein erneuter sportlicher Tiefpunkt. Durch den Weggang vieler Baustetter Leistungsträger konnte in der Saison 98/99 der Bezirksligaabstieg nicht mehr vermieden werden und der SV Baustetten musste für zwei Jahre den Gang in die Kreisliga A antreten.

                                                                            

 

Einstieg des Sponsorenkreises und der erkaufte sportliche Erfolg

Doch in der Saison 2000/01 schaffte der SVB durch das Zurückholen abgewanderter Baustetter Spieler und die Verstärkung durch einige zusätzliche guten Spieler den Sprung zurück ins Bezirksoberhaus. 

 

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten (in der ersten Winterpause belegte man den letzten Tabellenplatz), gelang es dem SVB in den kommenden zweieinhalb Jahren sich in der Klasse nicht nur zu etablieren, sondern er schaffte sogar den Aufstieg in die Landesliga, nachdem der Mannschaft unter Trainer Bernd Pfisterer eine sensationelle Serie von 20 Saisonspielen ohne Niederlage gelang. In dieser Saison gewann der SV Baustetten zusätzlich auch noch den Bezirkspokal.

   

 In der darauf folgenden Spielzeit fasste der SVB schnell Fuß in der Landesliga und war schon in der ersten Saison ein Mitanwärter auf die Meisterschaft. Jedoch verpasste die Mannschaft diesen Erfolg, nachdem sie in der Rückrunde durch eine Niederlagenserie bis auf den 5. Tabellenplatz zurückgeworfen wurde.

Mit der Verpflichtung von Gursel Purovic 2005 als neuen Trainer nahm die Mannschaft erneut das Ziel in Angriff, den Erfolg von 1978 zu wiederholen. Mit einer beeindruckenden Rückrunde, bei der die Mannschaft bis zwei Spieltage vor Schluss ungeschlagen blieb, gelang es, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte einzustellen. Danach hielt man sich zwei Jahre in Württembergs höchster Liga, bevor sich der Baustetter Sponsorenkreis zurückzog und mit ihm auch viele Spieler die Rottum verließen.

   

 

Freier Fall bis in die Kreisliga

 

Mit einer etwas aufgewerteten zweiten Mannschaft und Volkmar Hackbarth als Trainer versuchte man in der Saison 2008/09 nach dem freiwilligen Abstieg in der Landesliga sein Glück und konnte in dieser Saison lediglich 7 Punkte ergattern, was zum Abstieg in die Bezirksliga führte. Dort begann der SVB sehr gut und hatte bereits nach 6 Spieltagen 11 Punkte sowie den 6. Platz inne. Doch der Erfolg währte leider nur kurz und eine Niederlagenserie sorgte für einen knappen weiteren Abstieg. 

                                                                              

 

Die letzten Jahre

Seit 2010 verweilt der SV Baustetten in der Kreisliga A Staffel II. Mit Christian von Eick konnte ein ehemaliger Verbandsliga-Akteur, der dem Verein auch nach dem Sponsorenaustieg die Treue hielt, als Trainer gewonnen werden und mit ihm versuchte die Mannschaft das Ziel "Wiederaufstieg ind die Bezirksliga" zu verwirklichen. In der Saison 2015/2016 scheiterte man knapp in den letzten drei Spieltagen, als ein 5-Punkte-Polster noch zusammenschmolz und man am Ende dem SV Mietingen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Meisterschaft abgeben musste. Im folgenden Relegationspiel verlor man gegen den SV Erolzheim mit 1:2.

                                                                         

In dieser Saison verpflichtete der SVB mit Christian Endler und Josip Roncevic zwei Spielertrainer, die durch ihre hochklassige Erfahrung die Mannschaft wieder zurück in die Bezirksliga bringen sollen.

   

 

Erfolge

  • Meister Abteilung Donau 1937
  • Meister Kreisliga A 2000, 2007
  • Meister der A-Klasse 1952, 1956, 1958, 1960 und 1974
  • Meister Bezirksliga Riß 2004
  • Meister 2.Amateurliga 1978
  • Meister Landesliga Staffel IV 2006
  • Bezirkspokalsiger 1984, 2004

 

Ligazugehörigkeit seit 1950

  • 1950/51 - A-Klasse
  • 1951/52 - A-Klasse
  • 1952/53 - A-Klasse
  • 1953/54 - A-Klasse
  • 1954/55 - A-Klasse
  • 1955/56 - A-Klasse
  • 1956/57 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1957/58 - A-Klasse
  • 1958/59 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1959/60 - A-Klasse
  • 1960/61 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1961/62 - A-Klasse
  • 1962/63 - A-Klasse
  • 1963/64 - A-Klasse
  • 1964/65 - A-Klasse
  • 1965/66 - A-Klasse
  • 1966-67 - A-Klasse
  • 1967/68 - A-Klasse
  • 1968/69 - A-Klasse
  • 1969/70 - B-Klasse
  • 1970/71 - B-Klasse
  • 1971/72 - A-Klasse
  • 1972/73 - A-Klasse
  • 1973/74 - A-Klasse
  • 1974/75 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1975/76 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1976/77 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1977/78 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1978/79 - Verbandsliga Württemberg
  • 1979/80 - Landesliga Staffel IV
  • 1980/81 - Landesliga Staffel IV
  • 1981/82 - Landesliga Staffel IV
  • 1982/83 - Bezirksliga Riß
  • 1983/84 - Bezirksliga Riß
  • 1984/85 - Bezirksliga Riß
  • 1985/86 - Bezirksliga Riß
  • 1986/87 - Bezirksliga Riß
  • 1987/88 - Bezirksliga Riß
  • 1988/89 - Bezirksliga Riß
  • 1989/90 - Bezirksliga Riß
  • 1990/91 - Bezirksliga Riß
  • 1991/92 - Bezirksliga Riß
  • 1992/93 - Bezirksliga Riß
  • 1993/94 - Bezirksliga Riß
  • 1994/95 - Bezirksliga Riß
  • 1995/96 - Bezirksliga Riß
  • 1996/97 - Bezirksliga Riß  
  • 1997/98 - Bezirksliga Riß 
  • 1998/99 - Bezirksliga Riß
  • 1999/00 - Kreisliga A
  • 2000/01 - Kreisliga A
  • 2001/02 - Bezirksliga Riß 
  • 2002/03 - Bezirksliga Riß
  • 2003/04 - Bezirksliga Riß
  • 2004/05 - Landesliga Staffel IV
  • 2005/06 - Landesliga Staffel IV
  • 2006/07 - Verbandsliga Württemberg
  • 2007/08 - Verbandsliga Württemberg
  • 2008/09 - Landesliga Staffel IV
  • 2009/10 - Bzirksliga Riß
  • 2010/11 - Kreisliga A
  • 2011/12 - Kreisliga A
  • 2012/13 - Kreisliga A
  • 2013/14 - Kreisliga A
  • 2014/15 - Kreisliga A
  • 2015/16 - Kreisliga A
  • 2016/17 - Kreisliga A